Die Anf├Ąnge der Pfingstbewegung

Die Aussagen der Endzeitprophetie haben uns eingeholt. Der gesetzlose Mensch ist Wirklichkeit geworden auf allen Ebenen des öffentlichen Lebens – auch auf dem religiösen Sektor. Gesunde Wortverkündigung ist daher immer auch eine Auseinandersetzung des Wortes mit der gegenwärtigen Zeit und den zeitgenössischen Menschen und Lehren – auch den sogenannten frommen Menschen. Nicht Anpassung an die vorherrschende Meinung, an den Zeitgeschmack und den religiösen Trend, sondern Rückbesinnung auf das klare biblische Zeugnis des Wortes sollte die Basis aller Verkündigung sein. Die Welt liegt sowieso im Argen, und der Kampf zwischen Licht und Finsternis wird nicht in der Welt, sondern in der Gemeinde Jesu Christi ausgetragen. Eine Verkündigung, die diese Tatsache ignoriert oder übersieht, ist schon im Ansatz falsch, der Verführung ausgesetzt und im Abfall begriffen.[1]

Rudi Holzhauer (1916-1989)

Kampf zwischen Licht und Finsternis wird in der Gemeinde ausgetragen

Im Laufe der Kirchengeschichte hat es keine Bewegung gegeben, die Ursache für so viel Verirrungen und Spaltungen war wie die pfingstlich-charismatische Bewegung. Es handelt sich bei dieser Bewegung um zwei Bewegungen – die im Jahre 1906 entstandene Pfingstbewegung und die in den 1960er Jahren entstandene charismatische Bewegung. Beide Bewegungen haben in Lehre und Praxis das gleiche Grundanliegen, nämlich eine zweite Erfahrung mit dem Heiligen Geist (Geistestaufe) zu machen, um den urchristlichen Geistesgaben wie Zungenreden, Prophetie, Krankenheilung u.a. Raum zu geben. Trotz der geistigen Verwandtschaft beider Bewegungen gibt es auch Differenzierungen.

Das Grundproblem beider Bewegungen besteht darin, dass ihre Vertreter verkennen, dass „der Kurs des Glaubens“ nicht vom Menschen bestimmt werden kann, sondern allein von der „Bibel in ihrem heilsgeschichtlichen Selbstverständnis. Verführerische Wunder und Zeichen sind ja geradezu ein Zeichen der Endzeit (2Thes 2,9; Mt 24,24; Offb 13,11-14). Wer im Glauben auf das Bleibende, auf das Unsichtbare gerichtet ist, darf vom Heiligen Geist das Unterscheidungsvermögen erwarten, um den richtigen Kurs des Glaubens nicht zu verlieren.“[2] Das Bleibende ist Gottes ewiges Wort. Wer dies heilsgeschichtlich recht einordnet, wird erkennen, dass die urchristlichen Inspirationsgaben mit dem Abschluss des Schriftkanons und dem Tod des letzten Apostels aufhörten. Diese heute neu beleben zu wollen, ist von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Gott will sich im Menschen durch Christus und durch seinen Heiligen Geist offenbaren. Der Teufel hingegen fördert die Sucht nach Wundern und dem Spektakulären. Ekstase, Schwärmerei und das Abgleiten in visionäre Mystik trugen noch nie die Handschrift Gottes.

Sprudelt auch eine Quelle aus derselben Öffnung Süßes und Bitteres hervor?

Die Anfänge der Pfingstbewegung, die in den USA ihren Ursprung hat, ist in der gängigen Literatur über die Pfingstbewegung vor allem mit zwei Namen verbunden. Diese beiden Namen sind die Wurzeln der amerikanischen und der weltweiten Pfingstbewegung:

(1) Charles Parham, der als erster die pfingstliche Lehre der Geistestaufe als eine weitere Erfahrung nach der Bekehrung formulierte. Die Zungenrede galt für ihn als Bestätigung der empfangenen Geistestaufe.

(2) William Joseph Seymour, der die Lehre der Geistestaufe von Charles Parham übernahm und mit dem 1906 die amerikanische Pfingstbewegung ihren Anfang nahm und sich schnell weltweit ausbreitete.

Gräbt man jedoch tiefer, stößt man auf eine weitere Wurzel, eine weitere Person: Frank Sandford. Er war es, der Charles Parham maßgeblich beeinflusste. Charles Parham wiederum gilt als geistlicher Vater von William Joseph Seymour, der als Vater der Pfingstbewegung betrachtet wird. Diese drei Personen sind als die Wurzeln der globalen Pfingstbewegung zu betrachten.

Frank Sandford

Der US-amerikanische Prediger Frank Sandford (1862-1948) war zunächst Baptistenprediger, verließ aber seine Denomination und diente als konfessionsloser Reiseprediger in den USA. Sandford behauptete, ihm sei ein Engel Gottes erschienen und habe zu ihm gesprochen, er solle eine Bibelschule eröffnen. 1896 gründete er in Durham, Maine, an der Nordostküste der USA eine Bibelschule mit Namen The Holy Ghost and Us Bible School (Der Heilige Geist und Wir Bibelschule). Schon der Name von Sandfords Bibelschule zeigt die Ausrichtung der Schule an, die sich in besonderer Weise vom Heiligen Geist führen lassen wollte. Routine und Tradition hatten unter den Schülern und Lehrern dieser besonderen Art von Bibelschule keinen Raum. Es gab keinen systematischen Lehrplan wie an anderen Bibelschulen. Dozenten waren überflüssig, da der Heilige Geist der einzige Lehrer war. Eine Ausbildungszeit gab es ebenfalls nicht. Wenn der „Geist“ zeigte, dass die Schüler bereit waren, ausgesandt zu werden, zogen sie los.

Die Kirchenhistorikerin Edith Blumhofer schreibt über die Gottesdienste an Frank Sandfords Bibelschule: „Die Gottesdienste waren von emotionaler Überschwänglichkeit und dauerten viele Stunden. Die Teilnehmer riefen, klatschten, sangen spontan, kämpften gegen den Teufel (eine Übung, bei der sie laut schrien, ihre Fäuste erhoben und unter heftigen Verrenkungen ihre Wut gegen unsichtbare Mächte richteten, die angeblich gegenwärtig waren), sie fasteten und beteten, redeten ekstatisch.“[3]

Während eines Aufenthalts in Palästina im Jahre 1902 erklärte sich Frank Sandford zum Nachkommen des Königs David und gründete eine Niederlassung seiner Gemeinschaft in Jerusalem. Seine Gemeinschaft benannte er daraufhin um in The Kingdom (Das Königreich). Das Weltende prophezeite er für den 15. September 1909. Als das Weltende ausblieb, deutete er das Datum um. Im Dezember 1910 entschied Sandford, sich mit mehr als siebzig Männern, Frauen und Kindern mit zwei Segelschiffen auf den Weg nach Afrika zu machen, um dort eine Missionsstation zu errichten. Eines der beiden Segelschiffe lief im März 1911 vor Afrika auf Grund. Sandford nahm die übrigen Passagiere an Bord seines Segelschiffes, das nun überbelegt und mit Nahrung unterversorgt war. Sandford hörte eine übernatürliche Stimme, die zu ihm sprach: „Weiter.“ Er interpretierte diese Botschaft als Weisung Gottes, nach Grönland weiter zu segeln.

Nachdem die Besatzung den Atlantik überquert hatte, verzichtete Sandford darauf, Wasser und Vorräte an Bord zu nehmen, da Gott ihm befohlen habe, nicht in einen Hafen der Vereinigten Staaten oder Kanadas einzulaufen. Doch ein weiterer Grund für die Entscheidung Sandfords war möglicherweise ein drohender Prozess, denn Sandford wurde von den Hafenbehörden gesucht aufgrund einer Anklage wegen Verwahrlosung von Schutzbefohlenen. Jedenfalls ordnete er seine Schiffsbesatzung strikt an, die Position des Schiffes nicht bekannt zu geben.[4]

Sechs Mitreisende starben an Skorbut. Es kam zu einer Gerichtsverhandlung und Sandford wurde 1911 zu zehn Jahren Haft verurteilt. Vom Gefängnis aus leitete er seine Glaubensgemeinschaft weiter und wurde wegen guter Führung im Jahre 1918 drei Jahre früher entlassen. Die ursprünglich ca. 370 Mitglieder der Gemeinschaft waren nach seiner Entlassung aus der Haft auf ein Dutzend geschrumpft. Sandford glaubte, Elia zu sein und in Jerusalem als einer der beiden Zeugen aus dem Buch der Offenbarung zu sterben. Er starb jedoch nicht in Jerusalem, sondern am 4. März 1948 in Hobart, im Staat New York.

Frank Sandford, eine verirrte Seele, die sich der Schwärmerei hingegeben und sechs Menschenleben auf dem Gewissen hatte, war es, der Charles Parham beeinflusste, der letztlich entscheidenden Einfluss auf William Joseph Seymour ausübte, mit dem die amerikanische Pfingstbewegung ihren Anfang nahm. Diese drei Personen sind die Wurzeln der amerikanischen Pfingstbewegung. Sie sind die Quelle aus der das Bittere des pfingstlichen Irrgeistes hervorsprudelte – und noch immer hervorsprudelt.

Charles Parham

Edith Blumhofer schreibt über den Einfluss von Frank Sandford auf Charles Parham: „Parham baute seine Bibelschule nach dem Modell einer Bibelschule auf, die er auf seinen Reisen kennengelernt hatte. Sie befand sich in Maine, und war im Jahre 1895 von Frank Sandford, einem ehemaligen freien Baptistenprediger, gegründet worden. Die Holy Ghost and Us Bible School gehörte zu seinem Vorhaben, die ‘Wiederherstellung aller Dinge’ zu bewirken und das Reich Gottes zu errichten. Parhams Begegnung mit Sandford war ausschlaggebend für die Entstehung des Pfingstlertums; diese wenig bekannte Person hatte vieles vorweggenommen, wofür das Pfingstlertum bekannt werden würde.“[5]

Es war an Frank Sandfords Bibelschule, dass Charles Parham das erste Mal das vermeintliche Zungenreden hörte. Studenten stiegen nach vielen Stunden des Gebets von einem Gebetsturm herab und redeten in neuen Zungen, was natürlich nichts anderes war als eine Imitation des wahren biblischen Zungenredens. Wir befinden uns also noch immer ca. 10 Jahre vor der Entstehung der Pfingstbewegung, um das Jahr 1895.

Charles Parham ließ sich von Frank Sandfords Irrgeist mitreißen und gründete eine eigene Bewegung Apostolic Faith (Apostolischer Glaube). Nach dem Vorbild der Bibelschule von Frank Sandford gründete Parham seine eigene Bibelschule. Parham war überzeugt, die Wiederkunft Christi und eine große Geistesausgießung und Erweckung stünde kurz bevor. Die Erfahrung der Geistestaufe mit dem nachfolgenden Zeichen der Zungenrede war aus seiner Sicht für die Evangelisation und Missionierung der Welt unerlässlich. Unter Zungenrede verstand er eine nicht erlernte Fremdsprache, die der Heilige Geist bei der Geistestaufe auf übernatürliche Weise vermittelte.

Agnes Ozman war schließlich die erste Bibelschülerin an der Bibelschule von Charles Parham, die am 1. Januar 1901 in „neuen Sprachen“ redete, es soll Chinesisch gewesen sein. „Parham behauptete, dass Ozman drei Tage lang Chinesisch gesprochen hatte und in diesen drei Tagen weder Englisch sprechen noch schreiben konnte. Ozman bestätigte dies später …“[6] Allerdings erklären zwei unabhängige Zeitzeugen, dass sie in der Topeka Mission am 2. Januar in englischer Sprache gebetet hatte.[7] Ferner soll sie in einem Akt von automatischen Schreiben Chinesisch geschrieben haben. Weder das eine noch das andere wurde jemals bestätigt. Das Originaldokument der automatischen Niederschrift mit den angeblichen „chinesischen Schriftzeichen“ wird von Pfingstlern wie eine Reliquie behütet und kann im Internet eingesehen werden.[8] Bis heute hat sich niemand gefunden, der das Gekritzel, das eher an antike Keilinschriften erinnert, entziffern konnte. Parham deutete das Reden in „neuen Sprachen“ als biblischen Beweis der empfangenen Geistestaufe. Diese Lehre gehörte später zu den fundamentalen Lehren der meisten Pfingstströmungen.

Parhams Häresien

Bei Parhams Lehren handelt es sich um ein Gemenge an Spekulationen, irregeleiteten Vernunftschlüssen und Anklänge an die Bibel. Laut Parham hatte Gott am 6. Schöpfungstag den ersten Menschen erschaffen. Dieser erste Mensch – die Söhne und Töchter Gottes – zeichnete sich durch folgende Merkmale aus. Er war geschaffen nach Gottes Ebenbild und besaß ewiges menschliches Leben. Er übte Herrschaft und Autorität über die Welt aus und sollte sich vermehren und die Erde bevölkern. Der erste Mensch war ein „Sohn Gottes“, Eva eine „Tochter Gottes“ und wohnte in Nod.

Am 7. Schöpfungstag war alles noch gut. Am 8. Tag der Schöpfung stellte Gott jedoch fest, dass niemand da war, der das Land der Erde bestellte. Um diesen Umstand zu beheben, erschuf Gott eine zweite menschliche Rasse, die adamitische Rasse. Diese Rasse zeichnete sich durch folgende Merkmale aus. Sie war geschaffen von der Erde (nicht nach himmlischem Vorbild) und bewohnte Eden. Sie war sterblich, es bestand jedoch die Möglichkeit, ewiges Leben zu empfangen. Ihre Aufgabe war es, das Land der Erde zu bestellen, jedoch nicht Herrschaft über sie auszuüben. Diese adamitische Rasse war den Söhnen und Töchtern Gottes unterlegen.

Die adamitische Rasse bewohnte Eden, während die Söhne Gottes, die am 6. Schöpfungstag geschaffen worden waren, das Land Nod bewohnten. Doch dann erschlug Kain seinen Bruder Abel und floh aus Eden nach Nod. Dort ließ sich Kain nieder und nahm sich eine Frau unter den Töchtern Gottes. Nun war das geschehen, was Gott nie wollte – die Vermischung der beiden Rassen, also der ursprünglichen menschlichen Rasse, der „Söhne und Töchter Gottes“, mit der adamitischen Rasse. Als Folge dieser Vermischung sandte Gott die Sintflut über die Menschen.

Parham formulierte eine eigene Rassenlehre und unterteilte die Menschheit in drei große Kategorien: Juden, Nichtjuden und Heiden:

(1) Juden waren all jene, die Abraham als Vorfahren hatten. Dazu gehörten die Hindus, die Japaner, der deutsche Hochadel, die Dänen, die Skandinavier, die Angelsachsen und deren Nachkommen in allen Teilen der Erde. Dies sind die Nationen, die über tiefe geistliche Einsichten verfügten, weil sie aus Abraham hervorgegangen waren.

(2) Zu den Nichtjuden zählen Russen, Griechen, Italiener, das deutsche Volk, Franzosen, Spanier und deren Nachkommen. Hierbei handelte es sich um Nationen, die von Martin Luther und dessen Rechtfertigungslehre und von John Wesley und dessen Heiligungslehre beeinflusst waren.

(3) Heiden sind die Schwarze Rasse, die Braune Rasse, die Rote Rasse, die Gelbe Rasse, die für das Evangelium unempfänglich sind.

Leslie Callahan schreibt über die unbiblische Rassenideologie Parhams: „Diese widersprüchlichen Vorstellungen sind unvereinbar und zeige, dass Parham nicht gerade ein methodischer Denker war. Und noch entscheidender, dies verdeutlicht eine tiefe Ambivalenz hinsichtlich der Rassen in Bezug auf die soziale Interaktion der Rassen sowie eine Unklarheit, wie die ,nicht-israelitischen‘ Völker, die Heiden, teilhaben können an den höchsten Stufen des geistlichen Lebens.“[9]

Parham und die Endzeit

Parham glaubte, wie viele Christen seiner Zeit, dass das Ende der Tage gekommen sei und der Antichrist in Erscheinung treten werde. Doch kurz vor dem totalen Kollaps der USA würde Gott eingreifen und eine Armee von Engeln senden. Parham schrieb in seinem Buch A Voice Crying in the Wilderness (Ruf in der Wüste):

„Der Engel, über dessen Kopf das Wort ‚Union‘ erscheint und der unsere Nationalflagge in einer Hand und ein Schwert in der anderen Hand hält, kam aus dem Himmel herab, begleitet von einer Legion von leuchtenden Geistern. Diese stießen sofort zu den Einwohnern Amerikas, die fast vor einer Niederlage standen, aber die daraufhin sofort wieder Mut fassten, die Reihen wieder schlossen und erneut den Kampf aufnahmen. Der geheimnisvolle Engel holte Wasser aus dem Ozean und sprengte es über Amerika. Sogleich zog sich die dunkle Wolke zurück zusammen mit den Armeen, die sie mit sich gebracht hatte, und so errangen die Einwohner des Landes den Sieg.“[10]

Parham bezieht sich in dieser Vision über Amerikas Zukunft auf drei Quellen: (1) das biblische Buch Daniel (2) das apokryphe außerbiblische Buch Esra (3) eine umstrittene Vision von George Washington, des ersten Präsidenten der USA, aus der Zeit des Unabhängigkeitskrieges, die später immer wieder von Pfingstlern aufgegriffen wurde.

Inspiriert von der katholischen Mystikerin Madame Guyon glaubte er, dass aus den Leibern der geheiligten Menschen eine Aura von Segensströme ausgehe. Waren diese Segensströme aus der übernatürlichen Welt erst einmal in der Atmosphäre dieser Welt, konnten andere Menschen diese Segenskräfte aufnehmen.

Parham teilte die Christen in unterschiedliche Kategorien ein:

(1) Die Erlösten sind besonders ausgestattet für die Weltevangelisation. Sie verfügten wie Jesus nach seiner Auferstehung über die Kraft, zu erscheinen und wieder unsichtbar zu werden. Ferner können sie Zeit und Raum überwinden, um an bestimmte Orte zu gelangen. Sie galten als immun gegen extreme Wetterbedingungen (Hitze und Kälte). Sie würden die Endzeiterweckung mit Zeichen, Wundern und mächtigen Taten in der Trübsalszeit anführen.

(2) Die Braut hatte jedoch eine besondere Mission: Sie war der Überrest, der mit den Juden nach Palästina geht, um den Staat Israel aufzubauen. Während des Aufenthalts in Jerusalem würde die Braut einen männlichen Sohn gebären und vor dem Antichristen in die Wüste fliehen, um dort auf Christus zu warten. Die Braut sollte dem Christus in den Lüften entgegenkommen, sich mit ihm vermählen und als seine Königin mit ihm im Tausendjährigen Reich regieren.

(3) Das männliche Sohnes-Kind (Man-Child) aus Offenbarung 12 war eine Elitetruppe, die „Überwinder“. Diese Gruppe bestand aus 144000 Personen, die das Privileg hatten, als einzige Gruppe in den letzten dreieinhalb Jahren der 7-jährigen Trübsalszeit entrückt zu werden und im 1000j. Reich einen Rang direkt unter dem Christus und den 12 Stammaposteln einnehmen.

Parham verfasste als Erster die Lehre der Geistestaufe

Parham war der Erste, der die Lehre der „Geistestaufe“ formulierte. Die Geistestaufe überragte die „Salbung“ gewöhnlicher Christen bei weitem und wurde durch das Zungenreden, also einer nicht erlernten Fremdsprache, bestätigt. Er selbst sprach angeblich „Jiddisch“ und hoffte, in die Evangelisierung der Juden in Jerusalem einbezogen zu werden.

Da Parham der Erste war, der die Lehre der Geistestaufe, bestätigt durch das Zungenreden, lehrte, gilt er einer Reihe von Pfingstlern als der eigentliche Vater der Pfingstbewegung. So schreibt etwa der Pfingstler Paul Schmidgall (Volksmission): „Die besondere Bedeutung Parhams für die klassische Pfingstbewegung liegt darin, dass er die Zungenrede als erstes Zeichen der Geistestaufe lehrte. Parham war der Vater dieser Kernlehre der klassischen Pfingstbewegung.“[11]

Schmidgall will u.a. durch ein Zitat von Irenäus († um 200) beweisen, dass „charismatische Aktivitäten“ des Heiligen Geistes, also die Ausübung der urchristlichen Geistesgaben wie Zungenreden, auch nach dem Tod des letzten Apostels ausgeübt wurden. Doch der Verweis auf das III. Buch, Kapitel 12,1, seines Werkes Contra Haereses (Gegen die Häresien) beinhaltet nichts weiter als die Erfüllung der Verheißung des Kommens des Heiligen Geistes in Apostelgeschichte 2.[12] Niemand stellt dieses biblische Ereignis in Frage. Entscheidend bleibt jedoch die heilsgeschichtliche Einordnung des Pfingstereignisses, das eben nicht auf die gesamte Heilszeit der Gemeinde ausgedehnt werden darf.

Auch Schmidgalls kurze Darstellung der Person Charles Parham sowie seiner Schülerin Agnes Ozman erweckt den Eindruck, dass sie das authentische Wirken des Heiligen Geistes erfuhren. Dass Parhams Lehren und Leben äußerst kontrovers waren, und dass es bis heute keinen Beweis gibt für das angebliche Zungenreden in Chinesisch – und das automatische Schreiben in Chinesisch (!) –, wird nicht einmal in Erwägung gezogen. So suggeriert man dem Leser ein verklärtes Bild der Anfänge der Pfingstbewegung, indem man ganz selbstverständlich davon ausgeht, dass es sich bei diesen Ereignissen um das wahre Wirken des Heiligen Geistes handelt. Doch schon Jesus warnte seine Zuhörer: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen …“ (Mt 7,16-17).

Parham und Heilung

Schmidgall erwähnt ferner, dass Parham „einen Anfall rheumatischen Fiebers überlebte,“ was „ihn von der Lehre der Heilung überzeugte,“[13] bleibt aber jeden Beweis schuldig, dass sich dies so verhielt. Auch das von Parham gegründete Beth-El Heilungszentrum ist kein Beweis für die Lehre, dass Gott heute noch einen Heilungsdienst für die Gemeinde vorgesehen hat, der der urchristlichen Gabe der Heilung entspricht. Tatsächlich verhielt es sich so, dass Parham sein ganzes Leben lang von Krankheit geplagt war, obwohl er göttliche Heilung predigte und für ihn feststand, dass Heilung im Erlösungswerk Jesu Christi enthalten sei. Zwei seiner Söhne starben, der eine mit 1 Jahr und ein weiterer mit 37 Jahren. Aufsehen erregte der Tod der 9-jährigen Nettie Smith, deren Vater ihr die Medizin verweigerte, weil er glaubte, dass Parhams Gebet um Heilung für seine Tochter erhört werden würde.

James Goff, Parhams Biograph, beschreibt das Ableben Parhams folgendermaßen und entzaubert das Bild eines geisterfüllten Christen, dessen Wandel aufgrund der Geistestaufe beständig von Wundern und Zeichen begleitet war: „Der Mann, der ihre theologische Identität [gemeint sind die Pfingstler]vor fast drei Jahrzehnten begründete, verlor sich inmitten von Skandalen und Lehrstreitigkeiten. Die endzeitliche Erweckung der Massen, die im Jahre 1901 die christliche Einheit verheißen hatte, wurde nie Wirklichkeit. Stattdessen entstand eine gespaltene Bewegung von pfingstlichen Sekten ...”[14] Irrlehren, falsche Prophetien, denominationelle Spaltungen, der Verdacht sexuellen Missbrauchs, die Mitschuld am Tod der 9-jährigen Nettie Smith sowie die Unterstützung des rassistischen und gewaltbereiten Geheimbundes Ku Klux Klan durch Parham zeugen bei weitem nicht von den Früchten des Heiligen Geistes.

Charles Parham, der aus den trüben Quellen von Frank Sandford getrunken hatte, war es, der in der Folge William Seymour beeinflusste. Von Charles Parham übernahm William Seymour die Lehre über die Geistestaufe und das Zungenreden. Die Quellen der im Jahre 1906 entstehenden Pfingstbewegung waren somit von Anfang an unrein. Die Quelle sprudelt doch nicht aus derselben Öffnung das Süße und das Bittere hervor (Jak 3,11).

William Joseph Seymour

William Seymour wurde am 2. Mai 1870 in Louisiana als Sohn ehemaliger Sklaven geboren und wuchs im katholischen Glauben auf. Später wurden er und seine Geschwister getauft und Mitglied einer lokalen Baptistenkirche. Schon als Kind war er dafür bekannt, spirituelle Träume und Visionen zu haben. Mit 25 Jahren zog er nach Indianapolis und schloss sich der Church of God an, einer Denomination, die aus der Heiligungsbewegung entstanden war.

1903 arbeitete er in Texas und Louisiana als Prediger. Er besuchte eine Gemeinde der Heiligungsbewegung in Houston, die von der Predigerin Lucy Farrow geleitet wurde. Im Jahre 1905 übernahm er schließlich die Leitung dieser schwarzen Gemeinde, da Lucy Farrow vorrübergehend als Gouvernante für Charles Parham in Kansas diente. Auf diesem Wege wurde William Seymour mit Charles Parham und dessen Lehren bekanntgemacht.

Charles Parham hatte im Dezember 1905 in Houston eine Kurzzeit-Bibelschule eröffnet, die jedoch nur von Weißen besucht werden durfte. Trotz der damaligen Rassentrennungsgesetze durfte Seymour als Schwarzer unter besonderen Bedingungen teilnehmen - Seymour saß während der Vorlesungen auf dem Flur und lauschte Parham durch die offene Türe zu. In dieser Zeit war es, als Seymour die Lehre Parhams über die Geistestaufe zum ersten Mal hörte und übernahm.

Julia Hutchins, Pastorin einer kleinen Heiligungsgemeinde in Los Angeles hatte Kontakte zu Lucy Farrow und aufgrund dieser Kontakte trat Hutchins an Seymour heran mit der Bitte, das Pastorat ihrer Gemeinde zu übernehmen, weil sie beabsichtigte, auf dem Missionsfeld zu dienen. Parham ließ Seymour nur ungern ziehen, gab ihm aber letztendlich seinen Segen. So kam Seymour am 22. Februar 1906 in Los Angeles an. Bereits einige wenige Tage später wurde ihm der Dienst in seiner neuen Gemeinde verweigert, weil er die Lehre Parhams über die Geistestaufe in die Gemeinde brachte.

Einige Mitglieder waren indes von Seymour und der neuen Lehre so angetan, dass eine Hausversammlung mit einigen Mitgliedern dieser Gemeinde entstand. Zwischen dem 9. und 12. April 1906 kam der vermeintliche „Durchbruch“. Seymour und andere Personen wurden vom „Geist berührt“ und „sprachen in neuen Zungen.“ Dies geschah im Haus der Asberrys in der Bonnie Brae Street. Die wachsende Schar zog in die Azusa Street 312 um, wo sie am 14. April ihre erste Versammlung abhielt. Die Azusa Street wird als der Geburtsort der amerikanischen Pfingstbewegung betrachtet.

Schon sehr früh im Oktober des Jahres 1906, also ein halbes Jahr nach Ausbruch der „Erweckung,“ wurde deutlich, dass es zwischen Seymour und Parham zu Spannungen gekommen war. Charles Parham, der vieles scharf kritisierte, was sich in der Azusa Street zutrug, wurde im Oktober 1906 nach seinem Besuch der Azusa Street Hausverbot erteilt. Doch was genau war der Grund, eine solche drastische Maßnahme zu ergreifen? Sarah Parham, die Frau von Charles Parham, erinnert sich an jene Zeit. In ihrer Biographie über das Leben ihres Mannes fasst sie die Erinnerungen ihres Mannes zusammen: „Ich beeilte mich, nach Los Angeles zu kommen, und ich war äußerst erstaunt und überrascht, denn die Umstände, die ich vorfand, übertrafen meine schlimmsten Befürchtungen … fleischliche Manifestationen, spiritistische Kontrolle. Ich sah, wie einige, die nach vorne zum Altar gekommen waren, um mit dem Heiligen Geist getauft zu werden, hypnotisiert wurden, während etliche tatsächlich mit dem Heiligen Geist erfüllt wurden. Nachdem ich zwei- oder dreimal gepredigt hatte, wurde ich von zwei der Ältesten darauf aufmerksam gemacht, dass meine Anwesenheit nicht länger erwünscht sei.“[15] Seymour, der schließlich der Schüler Parhams gewesen war, wollte sich von Parham nicht korrigieren lassen. Roberts Liardon fasst die Ereignisse in seinem Buch Gottes Generäle mit diesen Worten zusammen: „Als Parham am Gottesdienst teilnahm, beobachtete er mit Entsetzen, was sich um ihn herum ereignete… In der Azusa Street Mission tanzten und schrien die Leute nicht nur, sie zuckten und schüttelten sich auch. Die Atmosphäre war stark emotional geladen.“[16]

Um 1909 wurde der Besucherstrom in die Azusa Street immer geringer. William Seymour begann einen Reisedienst unter vorwiegend schwarzen Gemeinden und verlor als geistlicher Leiter der Pfingstbewegung in den folgenden Jahren zunehmend an Einfluss. Im Jahre 1915 publizierte er ein Buch mit dem Titel The Doctrines and Discipline of the Azusa Street Apostolic Faith Mission of Los Angeles. Auf der ersten Seite des Vorwortes warnt der Vater der amerikanischen Pfingstbewegung: „… dieses Werk wird eine offene Tür sein für Hexen und Spiritisten… reißende Wölfe können in jede Gemeinschaft eindringen durch das Zeichen der Zungenrede.“[17]

Die Pfingstbewegung in Deutschland

Die Pfingstbewegung verbreitete sich rasch in der ganzen Welt, auch im deutschsprachigen Raum, wo der Herzensboden vor allem durch den Flügel der Heiligungsbewegung vorbereitet worden war. Nach monatelangem Zögern reagierten die nüchternen Brüder der pietistischen Gemeinschaftsbewegung in Deutschland nach einer 19-stündigen Mammutsitzung im Jahre 1909 mit der Berliner Erklärung und distanzierten sich von der Pfingstbewegung. Einige der Unterschreiber dieser Erklärung, wie beispielsweise August Dallmeyer, waren anfänglich selbst überzeugt, dass es sich bei der aufkommenden Pfingstbewegung um eine echte Erweckung handelte und nahmen sogar teil an pfingstlichen Versammlungen. Doch an den Früchten erkannten sie schnell, dass es nicht der Heilige Geist sein konnte, der in dieser Bewegung am Wirken war. Sie zogen sich von der Pfingstbewegung zurück und unterschrieben nach reiflicher Überlegung die Berliner Erklärung.

August Dallmeyer schrieb über jene Zeit, als er von diesem falschen Geist in die Pfingstbewegung gezogen wurde: „Ich selbst habe mich von ihm eine Zeitlang blenden lassen, bin aber, dem HERRN sei Dank, wieder seinen Händen entronnen. Ich habe viel, viel gelernt, und so sehr ich den Betrug und meine mangelhafte Wachsamkeit bedaure und mich vor dem HERRN zu beugen hatte, so danke ich doch Gott, dass Er es zugelassen hat, dass ich durch diese Bewegung Satan besser kennen lernte als je zuvor in meinem Leben.“[18] Jeder Aufrichtige kann verführt werden. Doch nur der Verführte, der aufrichtig ist, wird wieder auf den Weg der Wahrheit zurückkehren.

Auch der Prediger und Evangelist Johannes Seitz (1839-1922), ebenfalls ein Unterzeichner der Berliner Erklärung, glaubte zu Beginn der Pfingstbewegung, eine Korrektur und damit Gesundung der Bewegung sei noch möglich gewesen. Er war nach nahezu fünfzig Jahren im Dienst seines Herrn nüchtern genug, um nicht ein zu vorschnelles Urteil über diese neue Bewegung zu sprechen. Seitz war kein Mann weicher Kompromisse. Im Laufe seiner 50-jährigen Nachfolge im Kampf um biblische Wahrheiten war er gereift und forderte von den leitenden Vertretern der Pfingstbewegung, ihre Lehre und ihr Handeln auf der Grundlage der Schrift zu prüfen. Er entschloss sich dazu, einen Brief an die Pfingstbrüder zu schreiben und als ein treuer Nachfolger Christi sein Wächteramt gewissenhaft auszuüben. In diesem Brief heißt es:

„Diesen biblischen Gesichten, Erscheinungen, Offenbarungen, Visionen gegenüber steht die Tatsache, dass es so viele Visionen, Offenbarungen, Erscheinungen, Verzückungen gibt, welche den biblischen ganz ähnlich sind, aber von hundert derselben sind immer neunundneunzig von bösen Geistern, von Satansengeln, die sich in Lichtengelsgestalten verstellen. Diese falschen Offenbarungen und Erscheinungen sind besonders in unseren Tagen so entsetzlich verbreitet und haben so viele Gestalten, dass es ganz in der Luft liegt. Stilling sagte schon im 18. Jahrhundert, der Satan werde sich vor seinem Sturz in die heiligsten Larven verlarven, um die Auserwählten zu verführen.

Ich bin jetzt fünfzig Jahre als Missionsarbeiter tätig, kam früher vom Süden bis zum Norden Deutschlands herum und fand überall solche, welche, als sie sich bekehrt und Leben von oben und den Geist Gottes empfangen hatten, sich betrügen ließen von falschen Offenbarungen und Erscheinungen, da ihnen Christus oder Engel erschienen; und alle oder fast alle, welche sich von falschen Geistern täuschen ließen, kamen auf Abwege, in Schwärmerei, in frommen Größenwahn, ja manche wurden vom Teufel besessen. Ich habe schon verschiedene in unseren Anstalten gehabt, die besessen oder geisteskrank waren; sie hatten Erscheinungen, wo Christus oder ein Engel ihnen erschien. Diese Erscheinungen waren oft herrlich, wunderbar, ganz den biblischen Erscheinungen ähnlich. Dadurch, dass sie diesen falschen Christus- und Engelserscheinungen glaubten, kamen sie unter einen hochmütigen Schwarmgeist. Es kostete dann viele Kämpfe, bis sie wieder frei wurden.

O wie viele, viele lassen sich narren und kommen dann auf Irrwege und werden Werkzeuge falscher Geister. Das hat uns gelehrt, dass man alles, was nicht haarscharf mit dem Worte Gottes übereinstimmt, abweist und nicht aufnimmt. Wo liest man in der Bibel, dass die Leute, über welche der Geist Gottes kam, auf den Rücken gefallen sind, ihre Gestalt verzerrten, zitterten, sich ungebärdig stellten?

Sie können sehen, welche Verantwortung Sie auf sich laden, wenn Dinge in die Bewegung hereinkommen, die nicht mehr schriftgemäß, nüchtern und echt sind. Es braucht nicht einmal viel Falsches, Unbiblisches, Unnüchternes hereinzukommen, ,ein wenig Sauerteig durchsäuert bald den ganzen Teig’, sagt die Schrift. Verzückungen, Offenbarungen, Erscheinungen sind bei uns so billig wie die Brombeeren, und es würde noch viel mehr solche geben, wenn wir etwas darauf geben und diese Dinge nicht bekämpfen würden. Ich hoffe, Sie werden bald erkennen, dass es ein Stück wahrer Bruderliebe ist, wenn man auf Gefahren hinweist, die man aus tausendfacher Erfahrung kennen gelernt hat.

In wahrer Bruderliebe Ihr im Herrn verbundener Johannes Seitz.“[19]

Auf ein offenes Ohr ist der Brief von Johannes Seitz nicht gestoßen. Als er erkannte, dass diese Bewegung nicht von oben, sondern von unten ist, und ihr irreführender Einfluss sich ausbreitete, unterzeichnete er 1909 die Berliner Erklärung.

Das Zungenreden

Als 1907 und 1908 die ersten Pfingstmissionare vom Missionsfeld zurückkamen, mussten sie sich der Realität beugen. Ihr Zungenreden war eben nicht die Landessprache des jeweiligen Landes, das sie missionieren wollten, wie sie fälschlicherweise gelehrt worden waren. Anstatt sich unter Gottes Wort zu beugen und die Schrift zu untersuchen, ob es sich so verhielte, wie sie gelehrt worden waren, veränderte man einfach die eigene Theologie. Von nun an war das Zungenreden eben eine Gebetssprache zur persönlichen Erbauung. Die irregeleiteten Brüder wollten sich weder der Realität noch dem Wort der Heiligen Schrift beugen, sondern sie beugten die Schrift.

Paul Fleisch schreibt in seinem Buch Geschichte der Pfingstbewegung in Deutschland von 1900 bis 1950 in Bezug auf das Zungenreden der frühen Pfingstler: „Bei diesen Berichten ist freilich zu beachten, dass man voraussetzte, dass es sich um fremde Sprachen handele, so dass man von vornherein nach Anklängen suchte, und dass die Berichte meist sehr ungenau sind: ‚Einige meinten, ich hätte spanisch gesprochen,‘ oder: ‚Die Frau eines Predigers der Free Methodist Church ging durch eine gewaltige Taufe, indem sie etwas wie chinesisch sprach.‘ Dabei hat sich vieles eindeutig als Selbsttäuschung herausgestellt; Seitz konstatiert einmal später sehr klar und nüchtern: ‚Von den ausgezogenen Missionaren konnte keiner auch nur ein Wort in der Sprache dieser Länder sprechen. Eine Zungenrednerin, die ihr Sprechen für arabisch hielt und sich daher zur Arabermission berufen fühlte, musste schon in Gibraltar, als sie zuerst mit Arabern zusammentraf, ihren Irrtum einsehen. Ein Kenner der Westafrikasprachen wurde von Amerika aus gebeten, eine Begabte, die nicht wusste, wo in Westafrika ihre Sprache gesprochen wurde, auf der Reise in England zu untersuchen. Er hörte nichts Bekanntes, nahm die Sprache phonetisch auf und legte der Begabten die Sätze später wieder vor: Sie hatte keine Ahnung von dem, was sie gesprochen hatte. Der Prüfende fand aber Anklänge an das Spanische und Portugiesische, und es ergab sich, dass man ihr früher hatte Spanisch beibringen wollen.“[20]

S. C. Todd, ein Mitarbeiter der Bible Missionary Society in Macao, untersuchte diese Art des missionarischen Dienens mit der Zungenrede. Er nahm viele Unannehmlichkeiten auf sich, um den Dienst des Ehepaars Garr und anderer Pfingstmissionare zu untersuchen. Er schrieb Rundbriefe und Artikel, in denen er ernsthafte Einwände bezüglich Parhams Lehre über die Geistestaufe und der Zungenrede darlegte. Nach seinen Untersuchungen kam er zu dem Schluss: „Zu keiner Zeit wurde eine bekannte Sprache gesprochen, alles bestand aus unbekannten Äußerungen.“[21]

Immerhin verwarf E. N. Bell, US-amerikanischer Präses der pfingstlichen Assemblies of God, im Oktober des Jahres 1912 die Vorstellung, die Zungenrede sei eine Fremdsprache, die missionarisch eingesetzt werden konnte. Bell bezeichnete diese Lehre als naiv und forderte, dass Missionare besser auf ihren Dienst vorbereitet werden sollten, indem sie in Theologie, Mission sowie unbedingt in den Sprachen und Gebräuchen der jeweiligen Länder, in die sie ausgesandt werden sollten, unterwiesen werden. Gleichwohl folgte er der Pfingsttheologie, wonach das Zungenreden Zeichen der empfangenen Geistestaufe sei.

Das enorme Wachstum der Pfingstbewegung war keine echte Erweckung durch das Wirken des Heiligen Geistes. Unzählige Christen, die sich der Pfingstbewegung anschlossen, kamen aus der Heiligungsbewegung oder anderen Denominationen. Vor allem in der Heiligungsbewegung war der Herzensboden bereitet worden für die endzeitliche Erwartung einer Geistesausgießung, die dann von vielen, die nicht im Wort gegründet waren, mit offenen Armen aufgegriffen wurde. Allein die Christian and Missionary Alliance in den USA verlor über ein Drittel ihrer Mitglieder an die Pfingstbewegung.

Die biblische Lehre über die Geistestaufe

Die Taufe mit dem Heiligen Geist wird sieben Mal im Neuen Testament erwähnt und zwar durchweg in Verbform, also mit Heiligem Geist getauft werden. Vier Mal wird die Geistestaufe durch Johannes den Täufer angekündigt (Mt 3,11; Markus 1,8; Lk 3,16; Joh 1,33): „ … der aber nach mir kommt [Jesus], ist stärker als ich, der wird euch mit Heiligem Geist und Feuer taufen.“ Die fünfte Schriftstelle zur Taufe mit dem Heiligen Geist wurde in Apostelgeschichte 1,4-5 niedergeschrieben: „Und als er [Jesus] mit ihnen [den Jüngern] zusammen war, gebot er ihnen, nicht von Jerusalem zu weichen, sondern die Verheißung des Vaters abzuwarten, die ihr von mir vernommen habt, denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit Heiligem Geist getauft werden nicht lange nach diesen Tagen.“ Diese fünf Schriftstellen kündigen die Geistestaufe an.

Die sechste Schriftstelle über die Taufe mit dem Heiligen Geist begegnet dem Bibelleser in Apostelgeschichte 11,15-16. Petrus verantwortet sich vor den jüdischen Christen für seinen Besuch bei dem Heiden Kornelius, wo es die Heiden waren, die den Heiligen Geist empfangen hatten und in Zungen redeten (Apg 10). Petrus sprach: „Als ich aber zu reden anfing, fiel der Heilige Geist auf sie, gleichwie auf uns am Anfang. Da gedachte ich an das Wort des Herrn, wie er sagte: Ihr werdet mit Heiligen Geist getauft werden.“ Dass die Heiden die gleiche Geistestaufe erfuhren, wie die ersten judenchristlichen Gläubigen in Apostelgeschichte 2, wird deutlich durch die Aussage, dass der Heilige Geist auf die Heiden fiel „gleichwie auf uns [Judenchristen] am Anfang.“ In Apostelgeschichte 2 ereignet sich die Geistestaufe der Judenchristen, in Apostelgeschichte 10 ereignet sich die Geistestaufe der Heidenchristen.

Die siebte und letzte Schriftstelle über die Taufe mit dem Heiligen Geist wurde in 1Korinther 12,13 niedergeschrieben: „Denn wir sind ja alle durch einen Geist in einen Leib hinein getauft worden, ob wir Juden sind oder Griechen, Knechte oder Freie, und wir sind alle getränkt worden zu einem Geist.“ Das heißt, dass alle wiedergeborenen Christen bei ihrer Bekehrung durch den Heiligen Geist in den Leib Christi hineingetauft und zu einem Geist getränkt wurden. Das macht eine zweite Erfahrung mit dem Heiligen Geist, das Streben nach einer weiteren „Geistestaufe“ überflüssig. Fünf Bibelstellen kündigen die Taufe mit dem Heiligen Geist an. Zwei Bibelstellen zeigen die Erfüllung der Ankündigung. Dass Lukas ausgerechnet die Geistestaufe der Judenchristen und die Geistestaufe der Heidenchristen in seiner Apostelgeschichte thematisiert, ist die gezielte Darlegung des heilsgeschichtlichen Aspekts der Geistestaufe. Alle, Juden wie Heiden, empfangen bei ihrer Bekehrung den gleichen Geist der Sohnschaft und die gleiche Geistestaufe, die sie im Leib Christi vereint.

So einfach, so klar, so eindeutig ist die schriftgemäße Lehre über die Taufe mit dem Heiligen Geist, wenn sich der Bibelleser in Einfachheit und Schlichtheit unter die Lehre der Schrift beugt, anstatt die Schrift zu beugen. Die Heilige Schrift spricht an keiner Stelle von einer zweiten Erfahrung mit dem Heiligen Geist im Sinne einer Geistestaufe.

Lügt nicht gegen die Wahrheit

Jakobus 3,14-15 „… lügt nicht gegen die Wahrheit! Das ist nicht die Weisheit, die von oben kommt, sondern eine irdische, seelische, dämonische.“ Das Seelische, die alte adamitische Natur des Menschen, muss sich der Herrschaft des Geistes beugen und unter dem Kreuz Christi in den Tod gegeben werden. Dies geschieht durch das Wort der Wahrheit und durch die Führung des Heiligen Geistes. Nach Hebräer 4,12 scheidet Gottes Wort Seele von Geist, das Seelische vom Geistlichen. Und der Heilige Geist will die Gläubigen in alle Wahrheit leiten. Das heißt, der Geist leitet nicht in eine denominationelle „Wahrheit“, sondern in die Wahrheit der Heiligen Schrift.

Es ist die gleiche bittere Wurzel und Quelle, aus der die gegenwärtige pfingstlich-charismatische Bewegung gespeist wird. Es ist die gleiche bittere Quelle, aus der Frank Sandford, Charles Parham und William Seymour getrunken haben. Und die Frucht, die sich heute zeigt, ist die gleiche Frucht, die aus der Wurzel der Anfänge der Pfingstbewegung hervorsprosste.

Wie aber sind die moderaten Pfingstler und Charismatiker zu beurteilen, die sich von den extremcharismatischen Lehren und Praktiken distanzieren. Es gibt unter ihnen treue und wiedergeborene Gläubige, die es aufrichtig meinen. Oft ist ihr Leben besser als ihre Lehre. Und doch handelt es sich, was die Lehre der Geistestaufe und die Lehre der urchristlichen Geistesgaben wie Zungenreden, Prophetie und die Gabe der Krankenheilung angeht, um irregeleitete Schafe. Der ehemalige Pfingstler Rudi Holzhauer sagte einmal: „Wie schwer es selbst für aufrichtige Charismatiker ist, aus der Schwärmerszene auszusteigen und – selbst nach gelungenem Überführtsein – einzusehen, dass sie vom Sockel ihrer vermeintlichen Geistlichkeit und Begnadung heruntermüssen, ist mir aus langjähriger Erfahrung und an mir selbst bewusst geworden. Der Charismatiker ist so stark auf sein – manchmal einmaliges – Erlebnis fixiert, dass ihm die Möglichkeit eines Betruges oder Selbstbetruges unvorstellbar erscheint.“[22]

Obgleich die moderaten Pfingstler und Charismatiker viel nüchterner wandeln, bleibt doch grundsätzlich festzustellen, dass sie in Lehre und Praxis – viele unter ihnen praktizieren die „Zungenrede“ – nicht gänzlich der Heiligen Schrift folgen. Das Zungenreden war ein Zeichen für die Ungläubigen, d.h. die ungläubigen Juden, (1Kor 14,22) und kündigte das Gericht Gottes über die Juden an, die ihren Messias verwarfen. Gott wirkte jeweils in besonderer Weise durch Wunder und Zeichen, als er ein Bundesvolk stiftete. Im Alten Testament schuf Gott sein alttestamentliches Bundesvolk und beglaubigte seinen Zeugen Moses durch Zeichen und Wunder. Im Neuen Testament schuf Gott das neutestamentliche Heilsvolk und bestätigte seine Boten, den Messias und die Apostel, sowie ihre Botschaft des Evangeliums durch Zeichen und Wunder.

Nachdem jedoch das alttestamentliche Bundesvolk in das verheißene Land eingezogen war, traten die Wunder zurück. In gleicher Weise verhielt es sich mit Wunder und Zeichen in der Urgemeinde. Nachdem die Gemeinde Jesu Christi auf dem Fundament der Apostel und Propheten geschaffen worden war, hörten die Wunder und Zeichen auf. Mit dem Tod des letzten Apostels und dem Abschluss des Schriftkanons hörten auch die Inspirationsgaben wie Zungenreden auf, denn sie wurden nicht mehr benötigt. Gott wirkt auch heute noch gelegentlich Wunder, etwa Krankenheilung auf Gebet hin, aber einen Anspruch auf Zeichen und Wunder, die von jedem Gläubigen beständig erfahren werden können, wie viele Pfingstler und Charismatiker glauben, ist durch die Schrift nicht abgedeckt.

Und eine weitere Gefahr besteht in den moderaten Kreisen immer. Dass man den Geist, der dort wirkt, ständig beschneiden muss, um Extreme und Auswüchse zu vermeiden, zeugt letztlich doch davon, dass es nicht der Heilige Geist sein kann, der dort am Wirken ist. Denn wo der Heilige Geist wirkt, herrscht Nüchternheit und Besonnenheit. Und je mehr Heiliger Geist jemand hat, um so nüchterner und besonnener ist er. Aus diesem Grund muss sich ein moderater Pfingstler oder Charismatiker nicht nur von den extremcharismatischen Lehren und Praktiken distanzieren, sondern auch von den moderaten, denn diese sind schlichtweg biblisch unhaltbar. Nur ein von Gott tief bewirkter Zerbruch und aufrichtige Wahrheitssuche werden den Gläubigen auf den schmalen Weg der Wahrheit leiten.

Ephräm der Syrer († 373) schrieb: „Der Irrtum verleiht Glauben, wo Untersuchung nützlich wäre, führt aber das Forschen ein, wo nur der Glaube erforderlich ist.“[23] Dieser Ratschlag würde sich vielen aufrichtigen Pfingstlern und Charismatikern als nützlich erweisen, um vom Irrtum ihrer Lehre durch Untersuchung der Heiligen Schrift frei zu werden. Und Cyprian von Karthago († 258) schrieb: „Eine Gewohnheit ohne Wahrheit ist nur ein alter Irrtum. Wollen wir deshalb den Irrtum verlassen und der Wahrheit folgen. ... Diese Wahrheit zeigt uns Christus, wenn er in seinem Evangelium sagt: Ich bin die Wahrheit. Wenn wir also in Christus sind und Christus in uns haben und wenn wir in der Wahrheit bleiben und die Wahrheit in uns, dann lasst uns auch das festhalten, was wahr ist!“[24] Jeder Christ steht in der Gefahr, dem Irrtum zu folgen, und daher muss er stets danach trachten, den Irrtum zu verlassen und der Wahrheit zu folgen.

Dass schon die ersten Christen der Gefahr erlagen, dem Irrtum zu folgen, zeigen die Worte des Apostels Paulus: „Ich fürchte aber, es könnte womöglich, so wie die Schlange Eva verführte mit ihrer List, auch eure Gesinnung verdorben [und abgewandt] werden von der Einfalt gegenüber Christus. Denn wenn der, welcher [zu euch] kommt, einen anderen Jesus verkündigt, den wir nicht verkündigt haben, oder wenn ihr einen anderen Geist empfangt, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt, so habt ihr das gut ertragen“ (2Kor 11,3-4).

Und letztlich, was haben Pfingstler und Charismatiker, was Nichtpfingstler und Nichtcharismatiker nicht haben? Antwort: Nichts! Jeder wahre Christ hat die Geistestaufe bei seiner Bekehrung empfangen. Die urchristlichen Inspirationsgaben wie Zungenreden, Prophetie und die Gabe der Krankenheilung haben nach der apostolischen Zeit aufgehört. Es ist ein Irrtum, diese urchristlichen Gaben heute erstreben zu wollen. Ein letztes Wort an die Adresse der moderaten Pfingstler und Charismatiker: Auch ein moderater Irrtum bleibt ein Irrtum. Und Irrtümer sollte jeder aufrichtige Christ ablegen.



[1] Rudi Holzhauer, Endzeitgefahren. Unveröffentlichte Schriften aus dem Nachlass von Rudi Holzhauer. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von R. & E. Ingold-González.

[2] Erich Lubahn, Heilsgeschichtliche Theologie und Verkündigung, Christliches Verlagshaus Stuttgart, 1989, S. 114.

[3] Edith L. Blumhofer, Restoring the Faith – The Assemblies of God, Pentecostalism, and American Culture, University of Illinois Press, Urbana and Chicago, 1993, S. 49-50.

[4] Shirley Nelson, Fair, Clear and Terrible – The Story of Shilo, British American Publishing, Latham, 1989, S. 308, 325.

[5] Ebd., S. 47-48.

[6] Ebd., S. 51.

[7] Ebd., S. 51.

[8] Apostolic Archives. URL: https://www.apostolicarchives.com/articles/article/8801925/173163.htm.

[9] Vinson Synan and Charles Fox, William J. Seymour: Pioneer of the Azusa Street Revival, Bridge-Logos, Alachua FL, 2012, S. 120.

[10] Charles Fox Parham, A Voice Crying in the Wilderness, Apostolic Faith Bible College, 1910, S. 138.

[11] Paul Schmidgall, Hundert Jahre Deutsche Pfingstbewegung – 1907-2007, Verlag Traugott Bautz, Nordhausen, 2007, S. 23.

[12] Irenäus († um 200), Contra Haereses (Gegen die Häresien), III, 12,1: Wie also der Apostel Petrus nach der Auferstehung und Himmelfahrt des Herrn die Zahl der zwölf Apostel ergänzen und an die Stelle des Judas aus den Anwesenden einen andern von Gott erwählten einsetzen wollte, da sprach er: „Ihr Männer, Brüder, es musste diese Schrift erfüllt werden, welche der Heilige Geist durch den Mund Davids über Judas vorausgesagt hat, der sich zum Anführer jener machte, die Jesum ergriffen, da er uns beigezählt war. Verlassen sei seine Wohnung und niemand möge darin weilen, und sein Vorsteheramt möge ein anderer erhalten“, und gemäß diesen Aussprüchen Davids machte er die Zahl der Apostel wieder vollständig. Als dann der Heilige Geist auf die Apostel herabgekommen war, so dass alle prophezeiten und in Sprachen redeten und einige sie verspotteten, gleich als ob sie voll wären des süßen Weines, da sagte Petrus, sie seien nicht trunken, da es erst die dritte Stunde des Tages wäre, sondern es sei, wie der Prophet gesprochen habe: „Es wird in den letzten Tagen sein, spricht der Herr, da werde ich von meinem Geist ausgießen über alles Fleisch“. Der Gott also, der durch den Propheten versprochen hat, dass er seinen Geist auf das menschliche Geschlecht herabsenden werde, der hat ihn auch geschickt, und von demselben Gott verkündet Petrus, dass er sein eigenes Versprechen auch erfüllt habe. Werke Bibliothek der Kirchenväter. URL: https://bkv.unifr.ch/works/18/versions/30/divisions/112220.

[13] Paul Schmidgall, op. cit., S. 22.

[14] James Goff, Fields White Unto Harvest – Charles F. Parham and the Missionary Origins of Pentecostalism, University of Arkansas Press, Fayettevielle/London, 1988, S. 159.

[15] Sarah Parham, The Life of Charles F. Parham, Hardpress Publishing, 2019, S. 164.

[16] Roberts Liardon, Gottes Generäle: Warum sie Erfolg hatten und warum einige scheiterten, Adullam Verlag, Grasbrunn, 2007, S. 155.

[17] William Seymour, The Doctrines and Discipline of the Azusa Street Apostolic Faith Mission of Los Angeles, Christian Life Books, S. 5,8.

[18] August Dallmeyer, Satan unter den Heiligen – Die Kasseler Bewegung im Lichte der Erfahrung, Vereinsbuchhandlung G. Ihloff & Co., Neumünster, 1907, S. 3. (bearbeitet für die Veröffentlichung auf www.das-wort-der-wahrheit.de)

[19] Max Runge, Johannes Seitz und der Aufbruch der neueren Gemeinschaftsbewegung, Evangelische Verlagsanstalt Berlin, Herausgegeben vom Evangelisch-Kirchlichen Gnadauer Gemeinschaftswerk, 2. Auflage 1965, S. 120-122.

[20] Paul Fleisch, Geschichte der Pfingstbewegung in Deutschland von 1900 bis 1950, Verlag der Francke-Buchhandlung, Marburg an der Lahn, 1983, S.14-15.

[21] Cecil M. Robeck Jr., The Azusa Street Mission and Revival - The Birth of the Global Pentecostal Movement, Nelson Reference & Electronic, 2006, S.246.

[22] Rudi Holzhauer, Okkult-Religiosität und Seelische Erkrankungen, Heft 1, Verlag Bibel & Gemeinde, Waldbronn, 1991, S. 3.

[23] Ephräm d. Syrer, Drei Reden über den Glauben - Erste Rede, Kap. 31. Bibliothek der Kirchenväter.

URL: http://www.unifr.ch/bkv/kapitel2441-30.htm.

[24] Cyprian von Karthago, Briefe – 74. Brief, Kapitel 9. In: Bibliothek der Kirchenväter. URL: http://www.unifr.ch/bkv/kapitel2014-8.htm.


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